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ASTRONOMISCHE
INFORMATIONEN
© Susanne Weimer |
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Original-Quelle: University at Buffalo, State University of New York
17. März 2001 Kanäle bei Mars-Vulkanen sind Hinweis auf früheres flüssiges Wasser
(Buffalo) Zwei der ältesten Vulkane auf dem Mars, die 3,5 Milliarden Jahre lang aktiv waren, liefern Hinweise auf die Möglichkeit für Leben auf dem Planeten. Dies ergeben vorläufige Auswertungen neuer Daten der 'Mars Orbiter Camera' (MOC) und des 'Mars Orbiter Laser Altimeter' (MOLA), die zur Zeit den Planeten umkreisen, durch Geologen der Universität in Buffalo. Die Vulkane mit den Namen Tyrrhena Patera und Hadriaca Patera, die in der südlichen Hemisphäre des Mars liegen, könnten immer noch aktiv sein, sagte Tracy Gregg, Geologie-Professorin und Hauptverantwortliche der Untersuchungen. Den Namen Patera (patera heißt auf lateinisch Untertasse) haben sie erhalten, da sie wie umgedrehte Untertassen aussehen. Am verblüffendsten bei diesen Vulkanen ist, dass sie von Kanälen umgeben sind," sagt Tracy Gregg. "Von allen Vulkanen auf dem Mars haben diese Vulkane die breitesten und auch die größte Anzahl an zugehörigen Kanälen. Dies weist darauf hin, dass es dort eine Menge Wasser gegeben hat, als sie sich gebildet haben, auch wenn jetzt keines mehr da zu sein scheint." Sie merkt an, dass Leben auf dem Mars Wasser erfordern würde, was gegenwärtig wegen des eisigen Klimas des Planeten unmöglich ist. Tracy Gregg sagt, dass die Kanäle - jetzt vollkommen trockene Flussbetten - sich gebildet haben könnten, weil die Vulkane als riesige Anlagen für thermische Energie das Eis auf dem Grund geschmolzen haben könnten. Das Wasser wäre den Abhang hinunter geflossen, weg vom Zentrum des Vulkans und hätte dabei die Kanäle gegraben. "Die Verbindung von Hitze und Energie der Vulkane und von flüssigem Wasser schafft genau die Grundlagen für die Entwicklung von Leben, zumindest wie wir es auf der Erde kennen," sagt Tracy Gregg. Sie fügt hinzu, dass Vulkane auch eine Quelle von vielen der grundlegenden Chemikalien sind, die für die Entwicklung von biologischen Organismen notwendig sein könnten. Gregg und ihre Kollegen stützen sich auf eine vorläufige Auswertung von neuen Daten, die durch MOC und MOLA gesammelt wurden. Die Daten - hochauflösende Bilder der Kamera - werden über Radioverbindung zur Erde übertragen. Die Wissenschaftler laden sie dann über die Internetseite von Malin Space Science Systems herunter. "MOC ist eine sehr hoch auflösende Kamera, die es uns erlaubt, Merkmale auf dem Mars zu sehen, die nur 1 Meter groß sind. So beginnen wir, echt signifikante Dinge zu sehen, wie einzelne Felsblocken und Sedimentschichten, was es uns erlaubt, wirklich die Geschichte des Mars zusammenzusetzen." "MOLA liefert eine sehr detaillierte Topographie, da es Höhenunterschiede von nur 1-2 cm messen kann," fügt sie hinzu. "Wenn diese Mission abgeschlossen ist, werden wir die Oberfläche des Mars auf 1 Meter genau kennen," sagt Tracy Gregg. "Es gibt Gebiete auf der Erde, die wir nicht so gut kennen, wie die Antarktik und den gesamten Boden des Ozeans." Während weitere Daten dieser Mission hereinkommen, werden Tracy Gregg und ihre Kollegen sie weiter auswerten und versuchen, mehr darüber zu lernen, wie Beweise für Wasser auf dem Mars zu der Frage beitragen können, ob es Leben auf dem roten Planeten gegeben hat oder nicht. * * * siehe auch: Übersetzung: © Susanne Weimer |
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Susanne Weimer