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ASTRONOMISCHE
INFORMATIONEN
© Susanne Weimer |
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Original-Quelle: NASA Shuttle Statusbericht 15, Mission STS-102
Installation des Kontrollsystems für den zukünftigen Roboterarm der Internationalen Raumstation
An Bord der Internationalen Raumstation haben die Astronauten und Kosmonauten heute ein Herzstück der Ausrüstung - die Kontrollstation für einen 58 Fuß langen Roboterarm, der im nächsten Monat in die Station geliefert wird - zusammengesetzt und teilweise in Betrieb genommen.
Die Flugingenieure der Expedition Zwei, Jim Voss und Susan Helms, verbrachten die meiste Zeit ihres Arbeitstages damit, den Arbeitsplatz-Computer des Fernbedienungssystems im Labormodul 'Destiny" zu installieren. Sie aktivierten einen Teil des Systems, der dazu benutzt werden soll, Fernsehbilder von angedockten Raumfähren zur Kontrollstation für den Bediener des Roboterarms zu übertragen. Die verbleibenden Inbetriebnahmearbeiten werden beginnen, nachdem die Discovery am Samstag Abend abgelegt hat. Das in Kanada gebaute Zusatzteil wird auf der STS-100 Mission geliefert werden, die für den 19. April zum Start vorgesehen ist. Es wird dann an der 'Lab Cradle Assembly' befestigt, die Voss und Helms an der Seite des Labormoduls 'Destiny' während ihres Raumausflugs am Sonntag angeschraubt haben. Die erste Aufgabe des Roboterarms wird die Installation der Luftschleuse der STS-104 Mission sein, deren Start für Juni diesen Jahres geplant ist. Packen von Abfall, Ausrüstung und Gepäck für die Rückkehr zur Erde. Der für die Beladung verantwortliche Andy Thomas koordinierte den Transfer von Ausrüstung, von Vorräten, Abfall und Gepäck zwischen der Station und der Raumfähre mit Hilfe des Kommandanten der Expedition Zwei, Juri Usatschew, und des Missionsspezialisten Paul Richards. Die gesamten fünf Tonnen an Ausrüstung und Vorräten, die an Bord des Moduls 'Leonardo' geliefert wurden, sind jetzt in die Station gebracht worden. Die Crew konzentriert sich nun auf das Verpacken von Abfall, nicht mehr benötigter Ausrüstung und von Gepäck in dem von Italien gebauten Vielzweck-Logistikmodul für die Rückkehr zur Erde. Kommandant Jim Wetherbee und Pilot Jim Kelly beantworteten Fragen von Reportern aus dem Gebiet von Burlington, Iowa, der Heimatstatdt von Kelly. Wetherbee und der Kommandant der Expedition Eins, Bill Shepherd, sowie Usatschew und Thomas sprachen mit Schulkindern in Dundee, Schottland, welche die Mission genau verfolgen, weil die Mannschaft ein Stück des Forschungs-Segelschiffs 'RSS Discovery' mit sich führt, das vor 100 Jahren von Dundee aus in See stach,. Die Astronauten und Kosmonauten hatten auch etwas Freizeit, um sich nach einer anstrengenden Woche auszuruhen und um die Pflichten an Bord des wissenschaftlichen Außenpostens zu übergeben. Bahn wegen Weltraummüll vorzeitig angehoben Raumstation und Raumfähre umkreisen die Erde in gutem Zustand in einer Höhe von 240 Meilen, nachdem eine 50 Minuten dauernde Folge von Zündungen durchgeführt wurde. Das sanfte und wiederholte Feuern von Discoverys kleinsten Lageregelungsdüsen fand einen Tag früher als ursprünglich geplant statt. Damit wurde sichergestellt, dass der Komplex sich in sicherer Entfernung von einem Ausrüstungsteil befand, das während des ersten Raumausflugs davonflog. Weitere Beobachtungen haben gezeigt, dass das 10.5 Pfund schwere 'Portable Foot Restraint Attachment Device' sich etwa 20 Meilen tiefer und vor dem Raumfähren-Raumstation-Komplex befindet. Zwei weitere Zündungen sind für die Station am Freitag und Samstag geplant. * * * siehe auch:Übersetzung: © Susanne Weimer |
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Susanne Weimer